Aktuelles

  • Stress, wenn Sie eine Rede halten müssen? – Da kann schnell geholfen werden!

    Juli 2018

    “Stress, wenn Sie eine Rede halten müssen? – Da kann schnell geholfen werden!”

    Wer kennt das nicht. Wenn Sie eine Rede halten müssen, dann ist plötzlich der Stress da. Sie fühlen sich nervös, haben Angst rot zu werden. Manchen schnürt sich der Hals zusammen. Sie fühlen sich blockiert und haben das Gefühl, „kein Wort rauszubekommen“.

    Das ist nicht das gesunde Lampenfieber. Jeder Schauspieler und jede Nachrichtensprecherin schwören auf Lampenfieber. Das gibt ihnen erst den Kick, auf der Bühne richtig gut zu sein. Stress in solchen Situationen basiert hingegen häufig auf Blockaden und sogenannten limitierenden Glaubenssätzen.

    Dagegen ist ein Kraut gewachsen und das nennt sich „Eye Movement Desensitization and Reprocessing“ (kurz EMDR) oder auf Deutsch ungefähr „Desensibilisierung und Aufarbeitung von Augenbewegungen“. Viele Coaches wenden EMDR und abgewandelte Methoden an, um solche belastende Situationen und negative Gedanken zu zerstreuen und den Zugang zu optimaler Leistungsfähigkeit zu finden. Es erhöht die Stressresistenz und verbessert somit ihre Lebensqualität.

    Unser Trainer Michael Siebel bietet diese Methode jetzt zum Abbau von Stress in Redesituationen an. Dabei wird EMDR mit anderen Coaching Methoden kombiniert. Beispielsweise dem N.E.O. wave Coaching, das von Julia Schwarzer-Wild entwickelt wurde oder dem Palo Alto Limbic Coaching, dass am Institute for Systemic Coaching in Kalifornien entwickelt wurde. Michael Siebel arbeitet mit Bildern gegen Sprechblockaden und Bildern, die gute Gefühle erzeugen.
    Das Schöne an dieser Coaching-Methode ist ihre schnelle Wirksamkeit. Sie benötigen nur wenige Sitzungen, manchmal nur ein Treffen, um ihre Angst vor dem Reden zu verlieren.

    Und genau dies bietet die AfK Hessen jetzt an. Möglicherweise sind sie schon nach 90 Minuten „geheilt“ und fühlen sich wie ein verwandelter Mensch, der sich zutraut, großartige reden zu halten.

    Kosten für ein Seminar vor Ort: 100,00€

    Anmeldung bitte direkt über die AfK Hessen unter www.afk-akademie.de

  • Bildungsurlaub Rhetorik macht Kommunalpolitiker*innen fit fürs Mandat

    Juni 2018

    Bildungsurlaub Rhetorik macht Kommunalpolitiker*innen fit fürs Mandat

    “Es geht um das Wie! – nicht nur um das Was!”

    Es war der erste Bildungsurlaub Rhetorik, den die AfK für Kommunalpolitiker*innen angeboten hatte und es war ein voller Erfolg. „Es ist etwas ganz anderes, ob wir ein Wochenende freie Rede im Rahmen unserer Kommunalakademie machen, oder eine Woche an Gestik, Mimik, Stimme und Schlagfertigkeit arbeiten können“, sagte Trainer Michael Siebel.

    In dem Bildungsurlaub wurden aufbauend auf einem persönlichen politischen Projekt die Rhetorik-Bausteine „Körper“ (Gestik, Mimik, Körperhaltung), „Stimmführung“ (Wie kann ich meine Stimme optimal zum erklingen bringen?), „Schlagfertigkeit“ (Wie reagiere ich auf faire und unfaire Unterbrechungen?) und Redeaufbau thematisiert. Wie ein roter Faden wird der Bildungsurlaub von praktischen Redeübungen durchwoben. Am Ende steht eine eigene, längere Rede. Die Teilnehmer*innen hatten neben dem persönlichen, wertschätzenden Feedback zu den Reden, auch die Möglichkeit des Video-Feebacks.

    Spätestens im nächsten Jahr wird die AfK Hessen den Bildungsurlaub Rhetorik erneut auflegen.

  • Wir trauern um Manfred Schaub

    Mai 2018

    Am 20. Mai wurde unser Vorstandsmitglied Manfred Schaub, Stellvertretender Landesvorsitzender der SPD Hessen und Bürgermeister der Stadt Baunatal, im Alter von 60 Jahren, unerwartet und plötzlich aus dem Leben gerissen. Mit Manfred Schaub verliert die SGK eine besondere Persönlichkeit. Er hat sich für das Wohl der Menschen, der Kommunen und des Landes eingesetzt hat.

    Manfred Schaub war seit 2009 im Landesvorstand der SGK Hessen. Von 1995 bis 2005 war er direkt gewählter Abgeordneter für Kassel-Land im Hessischen Landtag. 2005 wurde er Bürgermeister der VW-Stadt Baunatal. Seit 1993 war er Vorsitzender der SPD Kassel-Land. Seit 2001 war Manfred Schaub Bezirksvorsitzender der SPD Hessen-Nord und Stellvertretender Landesvorsitzender der hessischen SPD und wirkte über viele Jahre an den Beratungen des SPD Parteivorstands mit.

    Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie.

    Wir werden ihn und sein Engagement sehr vermissen.

  • SPD-Gesetzentwurf zur Abschaffung der Straßenausbaubeiträge

    photo © peter-juelich.com / Thorsten Schäfer-Gümbel

    15. Mai 2018 – Pressemitteilung der SPD Hessen

    Hauseigentümer vor finanzieller Überforderung schützen – SPD legt Gesetzentwurf zur Abschaffung der Straßenausbaubeiträge vor

    In der Diskussion um die Straßenausbaubeiträge, die hessische Kommunen von ihren Bürgerinnen und Bürgern erheben müssen, hat die SPD-Fraktion im hessischen Landtag heute einen Gesetzentwurf eingebracht, der die Abschaffung dieser Bürgerbeiträge zum Ziel hat. Derzeit sind die Kommunen in Hessen teilweise dazu verpflichtet, die Anlieger an den Kosten für die Sanierung von Straßen zu beteiligen. Die dabei entstehenden Belastungen für die Grundstückseigentümer können sich leicht auf mehrere zehntausend Euro belaufen.

    „Derzeit kann die Grundsanierung einer kommunalen Straße schnell zu einem richtigen Problem für die Menschen werden, die entlang dieser Straße ein Grundstück besitzen. Davor wollen wir die Eigentümerinnen und Eigentümer schützen. Gleichzeitig muss natürlich sichergestellt werden, dass der kommunale Straßenbau angemessen finanziert wird. Unser Gesetzentwurf bringt beides zusammen“, sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel, der den entsprechenden Gesetzentwurf am Dienstag gemeinsam mit dem haushaltspolitischen Sprecher der SPD-Fraktion, Norbert Schmitt, in Wiesbaden vorstellte.

    Schäfer-Gümbel betonte, dass sich der Gesetzentwurf der SPD deutlich von dem unterscheide, was die schwarzgrüne Landesregierung derzeit bei den Straßenausbaubeiträgen plane. „Die Regierungskoalition steht in der aktuellen Diskussion unter Druck und sucht ihr Heil wieder einmal in einer Scheinlösung: CDU und Grüne wollen aus der Verpflichtung, die Anlieger für Straßensanierungen zur Kasse zu bitten, eine Option für die Kommunen machen. Das wird aber zwangsläufig dazu führen, dass die wohlhabenden Städte und Gemeinden auf die finanzielle Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger verzichten, während die ärmeren Kommunen – gerade im ländlichen Raum – trotzdem Ausbaubeiträge erheben müssen, weil sie sich die erforderlichen Investitionen sonst gar nicht leisten können. Der schwarzgrüne Plan vergrößert also die Kluft zwischen Stadt und Land, zwischen finanzstarken und finanzschwachen Kommunen. Der Gesetzentwurf der SPD hingegen schafft die Straßenausbaubeiträge komplett ab und nimmt bei der Finanzierung das Land stärker in die Pflicht. Das ist der effektivste und verlässlichste Weg, um die Eigentümerinnen und Eigentümer von Grundstücken in Hessen vor der finanziellen Überforderung zu schützen“, so Thorsten Schäfer-Gümbel.

    Norbert Schmitt erläuterte als haushaltspolitischer Sprecher seiner Fraktion, wie die SPD den Erhalt und die Sanierung von Kommunalstraßen künftig finanzieren möchte. Er sagte: „Natürlich muss es einen Ausgleich geben, wenn die Einnahmen aus Straßenausbaubeiträgen wegfallen. Dafür sollen die Städte und Gemeinden pauschalierte Sonderzuweisungen aus originären Landesmitteln bekommen. Diese Zuweisungen sollen deutlich über den 39 Millionen Euro jährlich liegen, die den hessischen Gemeinden derzeit aus Straßenausbaubeiträgen zufließen. Die entsprechenden Mittel sollen je zur Hälfte nach Einwohnerzahl und Größe des Gemeindegebiets verteilt werden.“ Die SPD-Fraktion habe besonders darauf geachtet, dass die Mittelverteilung sowohl den Kommunen im ländlichen Raum als auch denen in den Ballungsgebieten gerecht werde. Mit der Pauschalierung der Zuweisungen an die Kommunen könne auch der hohe bürokratische Aufwand für die bisher erforderliche Abrechnung der Straßenausbaubeiträge vermieden werden, sagte Norbert Schmitt.

  • Start der Kommunalakademie Hessen

    2. Mai 2018

    Start der Kommunalakademie Hessen

    “Zum 10. Mal führen wir jetzt die Kommunalakademie Hessen durch. Seit Beginn haben wir damit 150 junge Menschen für die Kommunalwahl qualifiziert”, sagte der Geschäftsführer der SGK Hessen und der AfK Hessen, Michael Siebel, heute in Wiesbaden.

    Bei der Kommunalakademie geht es um die Themenfelder Hessische Gemeindeordnung und Arbeit in Parlamenten und Fraktion. Die Teilnehmer*innen lernen die Haushaltssystematik und wie man Haushaltsanträge schreibt. An einem Wochenende wird Rhetorik gelernt und geübt – verbale und nonverbale. Schließlich wird ein persönliches politisches Projekt entwickeln und die Teilnehmer*innen lernen strategische Planung und Steuerung von Kommunen.

    Das nächste Modul, angeboten über unseren Bildungsträger die AfK, findet am 16./17. Juni, wieder im Schloss Herborn, statt.

    Nähere Informationen zur Kommunalakademie finden Sie hier!

  • Kirsten Fründt als Landesvorsitzende der SGK Hessen wiedergewählt

    April 2018

    Kirsten Fründt als Landesvorsitzende der SGK Hessen wiedergewählt

    Am Samstag, den 21. April 2018, fand in Langgöns die SGK-Landesdelegiertenkonferenz mit Vorstandswahlen statt. Die erste Frau an der Spitze der SGK Hessen (seit 2016), Kirsten Fründt, Landrätin des Kreise Marburg-Biedenkopf, wurde einstimmig in ihrem Amt als Vorsitzende bestätigt.

    In ihren Ämtern als Beisitzer/innen wurden wiedergewählt: Winfried Becker (Schwalm-Eder), Katrin Hechler (Hochtaunus), Julia Ostrowicki (Main-Taunus), Tobias Eckert (Limburg-Weilburg), Roger Podstatny (Frankfurt), Stefan Scholl (Lahn-Dill), Torsten Warnecke (Hersfeld-Rotenburg) und Dirk Siebert (Gießen). Monika Sperzel (Wetterau) wechselte vom geschäftsführenden Vorstand in das Amt der Beisitzerin. Neu hinzugekommen als Beisitzer/innen sind Rosa-Maria Hamacher (Schwalm-Eder) und Carsten Nickel (Groß-Gerau).

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  • Bezahlbarer Wohnraum fehlt auch im ländlichen Raum

    März 2018

    Bezahlbarer Wohnraum fehlt auch im ländlichen Raum

    Wege zu einer abgestimmten Wohnungs- und Wohnungsbaupolitik

    Autorin Anita Schneider, Landrätin Landkreis Gießen

    Die Förderung von bezahlbarem Wohnraum konzentriert sich derzeit auf die Ballungsräume und Großstädte. Der ländliche Raum ist hierbei noch zu wenig im Fokus – insbesondere jene Landkreise, die eher als städtische Kreise (gemessen an der Einwohnerdichte) und als ländliche Kreise mit Verdichtungsansätzen bezeichnet werden können. Der Landkreis Gießen zählt mit 300 Einwohnern pro Quadratmeter zu einem verdichten Landkreis. Die Sonderstatusstadt Gießen ist für viele nicht nur Arbeitsort, sondern oft auch „Wunschwohnort“. Der bezahlbare Wohnraum in der Stadt ist knapp und die Stadt hat beschlossen, beim Zuwachs des bereits realisierten und geplanten bezahlbaren Wohnraums die Stadtbevölkerung zu bevorzugen. Dies hat Folgen für die Städte und Gemeinden, die im sogenannten „Speckgürtel“ von Gießen liegen.

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  • Jan Hilligardt Hessen hat jetzt ein flächendeckendes Netz an Pflegestützpunkten

    Wiesbaden, 2. Februar 2018

    Hessen hat jetzt ein flächendeckendes Netz an Pflegestützpunkten

    Autor Prof. Dr. Jan Hilligardt, erschienen in der Hessischen Städte -und Gemeinde Zeitung

    Pflegebedürftige und deren Angehörige haben jetzt in allen 21 hessischen Landkreisen und in den fünf kreisfreien Städten sogenannte Pflegestützpunkte als zentrale Anlaufstellen in allen Fragen rund um das Thema Pflege. Diese Pflegestützpunkte wurden in gemeinsamer Trägerschaft von den Pflege- und Krankenkassen sowie den Landkreisen und kreisfreien Städten als örtlichen Trägern der Sozialhilfe aufgebaut.

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